INTERNATIONALE HASELNUSS TAGUNG

Internationale Haselnuss-Tagung

Das Seminar richtet sich an Einsteiger, Landwirte und Neugierige. Im Mittelpunkt stehen neue Erkenntnisse zur Haselnusskultur unter anderem bei der Bekämpfung des Haselnussbohrers, sowie Betriebsvorstellungen, Fragen zum Pflanzenschutz, zur Kulturführung und zur Erntetechnik. Die Tagung wird von mittags bis mittags stattfinden mit einer Übernachtung. Das gibt die Möglichkeit, abends nach dem Vortragsprogramm, Erfahrungen und neue Ideen gemeinsam auszutauschen.

WO: Bildungsstätte des Deutschen Gartenbaues

Gießener Straße 47; 35305 Grünberg

WANN: 07.02. – 08.02.2022

PROGRAMM:

Montag, den 07.02.2022

12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen

14.00 Uhr Begrüßung

Herbert Knuppen, Bonn

Vorstellung der Teilnehmer/Innen

14.30 Uhr Der Anbau von Schalenobst in Österreich

Anbau – Kulturführung – Sorten

Karl Waltl, Landwirtschaftskammer Steiermark – Referat Obstbau

15.30 Uhr Aktuelles zur Lebensweise des Haselnussbohrers

Zyklus – Methoden – Ansatzpunkte für innovative Bekämpfungsmöglichkeiten

MSC Natalia Riemer, Uni Kassel

16.30 Uhr Networking und Kaffeepause

17.00 Uhr Betriebsvorstellung

Bernhard Böckenhoff, Raesfeld Erle

Charlotte Böckenhoff, Raesfeld Erle

17.30 Uhr Erfahrungsaustausch der Teilnehmer

Teilnehmer

18.00 UHR Abendessen

Anschliessend:

Der Haselnussanbau in Georgien

Andreas Gauch (CH)

Dienstag, den 08.02.2022

08.30 Uhr Übersicht Haselnussversuche am LVZ Erfurt

Dr. Martin Penzel, Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum, Erfurt

9.30 – 10.00 Uhr Networking und Kaffeepause

10.30 Uhr Der Haselnussanbau in Südtirol

Sorten – Kulturführung – Pflanzenschutz (Wanzen) – Aktuelle Ergebnisse

Michael Gasser, Institut für Obst- und Weinbau, Versuchszentrum Laimburg (I) 

11.30 Uhr BIO-Haselnussanbau ist möglich! – Betriebsvorstellung –

Andreas Senckenberg, Groß-Gerau

12.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen

Ende der Veranstaltung – Individuelle Abfahrt

Organisatorische Leitung: Herbert Knuppen

– Änderungen vorbehalten –

Kosten:

  1. Tagungsgebühr:

Bis zu 20 Personen: 300,– €/ Person; Bei 20 – 30 Personen: 280,– €/Person

ab 30 Personen: 240,– €/ Person Alle Kosten verstehen sich ohne Mehrwertsteuer

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen – Maximale Teilnehmerzahl: 45 Personen

2. Kosten für Übernachtung und Verpflegung:

1 x Frühstück

1 x vormittags Kaffeepause

1 x vormittags Tagungsgetränke (Wasser, Apfelsaftschorle)

2 x Mittagsbuffet inkl. Suppe (vegetarisch auf Wunsch), Salatbuffet, dazu Dessertbuffet, Kaffee,

1 x nachmittags Tagungsgetränke (Wasser, Apfelsaftschorle)

1 x nachmittags Kaffeepause inklusive hausgemachtem Kuchen

1 x Abendessen (mit warmer Komponente)

1 x Übernachtung im Einzelzimmer oder Doppelzimmer (Komfort / Standard)

Einzelzimmer-Pauschalpreis: 136,– € (Komfort) / 124,50 € (Standard) pro Person

Doppelzimmer-Pauschalpreis: 118,– € (Komfort) / 110,- € (Standard) pro Person

Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden direkt an der Bildungsstätte entrichtet!

ANMELDUNG:

Schriftliche Anmeldung nur an: Herbert Knuppen; E-Mail: knutu@live.de

Hiermit melde ich mich verbindlich an:

NameVornameBetriebsadresseÜbernachtung EZ/DZ
    
    

Datum:                                                                                          Unterschrift:

Bitte überweisen Sie die Anzahlung der Tagungsgebühr von 100,– € auf folgendes Konto:

Herbert Knuppen

Stichwort: Internationale Nusstagung

IBAN: DE27 1203 0000 1072 8755 19; BIC: BYLADEM1001

Besonderer HINWEIS:

  • Wir werden durch geeignete Sicherungsmaßnahmen den Schutz der Teilnehmer/Innen sicherstellen.
  • Die Tagung wird vorbehaltlich nach der dann gültigen CoronaSchVO mit Einhaltung der 2-G-Regelung durchgeführt.
  • Eine Anreise ohne vorherige Bestätigung ist leider auf Grund der Corona-Schutzverordnung nicht möglich!

Aktuelles zu PIA 41

Pia 41

An die Anbauer von PIA 41 

  • ERNTE2021 
  • SCHORFRESISTENZ BEI PIA 41 NACHGEWIESEN 

Ernte 2021 

Ergebnisse aus Dresden-Pillnitz zeigen, dass die Äpfel von Pia41 bei einem Stärkeindex von 3 – 4 geerntet werden sollten, aber unabhängig vom Stärkewert vor dem Farbumschlag in den gelblichen Farbton.  

SCHORFRESISTENZ 

Im Julius-Kühn-Institut wurden Äpfel PIA41 einer künstlichen Schorfinfektionen ausgesetzt. Dabei zeigte sich, dass Pia41 eine Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Schorfrassen aufweist, die in der Lage sind, die aus M. floribunda stammende Schorfresistenz Vf (Rvi6) zu brechen. Damit scheint PIA 41 ein Resistenzgen der Elternsorte geerbt zu haben.  

Fazit: PIA 41 ist eine neue schorfresistente Sorte mit einer bislang in Europa wenig genutzten Schorfresistenz. Da diese Ergebnisse bei der Sortenschutzanmeldung noch nicht vorlagen, bekam die Sorte das Präfix PI (für Pillnitzer Sorte) statt Re (für resistente Sorte). 

Aufruf zum Monitoring der Marmorierten Baumwanze

Sachstandbericht

Werner Dahlbender gab auf dem Oppenheimer Kirschentag einen Sachstandsbericht zum Monitoring der Marmorierten Baumwanze Halyomorpha halys im Jahr 2020. Die Fangzahlen in den Obstanbaugebieten von Rheinland-Pfalz waren unterschiedlich: Während im nördlichen Landesteil (Klein-Altendorf, Koblenz, Trier) nur einzelne Exemplare gefangen wurden, waren es in der Rheinschiene von Rheinzabern bis Heidesheim jeweils 100 bis 200 Tiere. Werner Dahlbender erläuterte, dass es noch ein zweites Monitoring gebe, das sich mit der Fängigkeit verschiedener Fallen befasst (Biofa, Rescue, „Knuppenfalle“). Sowohl die Rescue- als auch die Knuppen-Falle haben sich darin als gut fängig herausgestellt, allerdings scheint die Rescue- Falle nicht mehr erhältlich zu sein. Die Knuppen-Falle ist zu beziehen über www. herbertknuppen.de (neue Obstsorten und Beratung). Susanne Auhl, AGIO, AUS: OBSTBAU 8/2021 l

Wanzen

Bei den wöchentlichen Kontrollen der marmorierten Baumwanze werden jetzt vermehrt Eigelege und junge Larven im L1-Stadium gefunden. Kontrollieren Sie ihre Anlagen und auch das Umfeld auf Befall. Dazu zählen auch Laubbäume wie z.B. der Trompetenbaum (Catalpa), der Blauglockenbaum (Paulownia), Ahorn und Haselnuss. In diesem Jahr führt das Beratungsteam um Werner Dahlbender das Monitoring auf invasive Schadwanzen weiterhin durch!

Aufruf:

Wir bitten alle Obstbauern, der Beratung Funde von Wanzen, Eigelegen und Nymphen (s. Abb.) mitzuteilen. Für die weitere Vorgehensweise ist es wichtig Informationen über die Gegenspieler (Schlupfwespen – Samurai-Wespe) der Wanzen zu bekommen.

Die Kontaktadresse lautet: Werner Dahlbender, DIENSTLEISTUNGSZENTRUM LÄNDLICHER RAUM (DLR) RHEINPFALZ; Wormser Strasse 111; 55276 Oppenheim; werner.dahlbender@dlr.rlp.de

Der Neue Summercrisp® ist da – Beginnen Sie die Vermarktung ab jetzt!

Eine spannende und herausfordernde Apfelsaison liegt vor uns! Nun gilt es, die Weichen für eine neue erfolgreiche Vermarktungssaison zu stellen. Besonders im Frühapfelbereich ist es wichtig, mit gut schmeckenden Sorten und ausgefärbten Äpfeln die „Vermarktungstür“ für die weitere Apfelvermarktung zu öffnen. Sechs gute Gründe für den Anbau von Frühsorten:

  1. Der Klimawandel begünstigt Frühsorten
  2. Frühsorten erzielen oftmals höhere Verkaufspreise
  3. Frühsorten verursachen keine Lagerkosten
  4. Frühsorten sind umweltschonend (CO2-Fußabdruck)
  5. Mit Frühsorten wird der Markt für spätere Sorten vorbereitet
  6. Resistente Sorten werden vor dem Hintergrund des Klimawandels immer wichtiger

Mit Summercrisp® und Barbarossa® stehen interessante und vor allem gut schmeckende Frühsorten den Obstbauern zur Verfügung. Summercrisp wird im Rheinland zur Zeit geerntet und direkt verkauft!

SUMMERCRISP: (NELA X REBEKKA) X DELBARESTIVALE

Blühtermin: Früh

SUMMERCRISP – eine Kreuzung aus (Nela x Rebekka) x Delbarestivale

Züchtungsstation: LVWO Weinsberg, Züchter: Dr. Franz Rueß

Summercrisp reift zur Zeit der alten Sommersorte Klarapfel, d.h. zwei Wochen vor Delbarestivale. Aufgrund der Einkreuzung von zwei Resistenzgenen ist Summercrisp hochtolerant gegenüber Schorf und robust gegen Mehltau. Bisher wurde kein Resistenzdurchbruch festgestellt. Insgesamt ist Summercrisp als eine sehr robuste und gesunde Sorte einzustufen und damit sehr gut geeignet für den biologischen Anbau. In letzter Zeit pflanzen vermehrt Obstbaubetriebe mit Direktabsatz diese Sorte auf Grund der Frühzeitigkeit und dem hervorragenden Geschmack! Die Sorte ist nicht säurebetont, wie andere Frühsorten, sondern ausgeglichen mit saftig spritzigem Fruchtfleisch. In Sortenverkostungen von Frühäpfeln – wie auf dem diesjährigen Apfeltag in Weinsberg am 03.08.2021 – schneidet sie meistens als die beste Sorte ab. Der Gehalt an Vitamin C ist sehr hoch, weswegen das Fruchtfleisch nicht oxidiert. Für eine Frühsorte hat Summercrisp ein sehr gutes Shelf Life.

Reifezeit: 08.08.2021 (Rheinland); ca. 2 Wochen vor Delbarestivale.

Ertrag: Mittleres bis hohes Ertragsniveau, regelmäßig, rascher Ertragsbeginn.

Frucht: Sehr schöne Optik, Früchte klein, rund, attraktiv rot gelb gestreift, Fruchtfleisch gelb, fest, knackig und saftig, sehr hoher Vitamin C Gehalt, keine Oxidation, sehr guter Geschmack.

Anmerkungen: Hervorragende Frühsorte für die Direktvermarktung und den Bioanbau

BARBAROSSA: NELA X DELBARESTIVALE

Blühtermin: Früh (19.4.), Reifezeit: Anfang August (11.8.), zeitgleich mit Delbarestivale.

Ertrag: guter, regelmäßiger Träger, NUR 2 PFLÜCKEN.

Frucht: Sehr schöne Optik, Früchte mittelgroß, rund bis leicht hochgebaut, attraktiv flächig rotgelb, Fruchtfleisch gelb, feinzellig, knackig, saftig, hervorragender Geschmack mit zitroniger Säure.

Lagerfähigkeit: gutes shelf life, lagerfähig wie Delbarestivale.

Anmerkungen: Keine Schorfresistenz, aber hohe Toleranz, vitales grünes Blattwerk. Frühe Herbstsorte mit sehr gutem Geschmack für die Direktvermarktung und den Bioanbau.

Weitere Informationen und Bäume für Herbst 2021 sind nur zu beziehen von:

Herbert Knuppen; Neue Obstsorten und Beratung; An der Josefshöhe 39, 53117 Bonn;

Mobil: 0049-1728288671; E-Mail: knutu@live.de